Von Wasserfällen und Tunnels

Großartig waren die letzten Wochen. Nach unserer Abfahrt aus Hamburg haben wir erst einmal den für uns "ersten" Sommer an der dänischen Küste verbracht - so wie es sich gehört: mit Meer und Sonnenbrand. Da uns unser Abenteuergeist aber nicht ruhen lassen wollte, haben wir am nächsten Tag sofort den wahrscheinlich einzigen Wald mit Mountainbikemöglichkeiten ausfindig gemacht und einen der zahlreichen Seen mit dem Kajak erkundet. Danach gings dann weiter in unsere Lieblingsmetropole - Kopenhagen. Großartige Stadt, gute Freunde, grandiose Kajaktour, was will man mehr. Nebenbei haben wir noch auf zwei Events promoted und schön mit dem Wohnwagen mitten in der Stadt geschlafen.

 

Die Trennung fiel Holger schwerer als mir, doch schließlich machten wir uns auf gen Norden um erst einmal acht Tage in Norwegen zu verbringen: Urlaub vom Urlaub. Wer gerne draussen ist, ist hier genau richtig. Am besten tatsächlich mit dem Eigenheim, wobei die Anzahl an deutschen, französischen oder andersartigen "mobile homes" dann sogar uns auf die Nerven ging. Wenn mal die eigene Spezies überall frech parkt und man noch angeschnauzt wird, dass man doch seinen Hänger woanders abstellen solle da "wir hier gerne unseren Tisch aufstellen und Abendessen wollen", dann frägt man sich schon ob dieses Jedermannsrecht den Menschen vermittle, dass sie sich verhalten können als ob die Welt ihnen gehöre. Anyways, zuviel Ärgern tut dem Herzen nicht gut und wir haben halt die Gipfel über die steilen Pfade erklommen, die die Touris nicht mal bemerken weil sie nicht im Fremdenführer stehen.

 

Trotz aller Widrigkeiten (das Wetter war uns natürlich auch mal wieder nicht hold) ist Norwegen der Hammer und in der kurzen Zeit haben wir definitv ein paar Südnorwegen-Highlights abgehakt: Wanderung+Zelten an der Trollzunge, Wasserfallwanderung im Hardangervidda Nationalpark, Kajak+Hike im Naeroyfjord, Bergen, Radfahren in Hemsedal,....

 

Die Elche waren uns bis jetzt verwehrt, obwohl wir extra zu einer kleinen Safari in der Dämmerung aufgebrochen sind. Trotz der der Nähe eines Elchschildes, war weit und breit keine Spur zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Elche in Are nächste Woche ein bisschen kommunikativer sind.

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0