Adele Bergzauber Europa Tour 2014

Das Leben ist entweder ein Abenteuer.....

...oder gar nichts. Mit diesem Satz von Helen Fischer im Kopf reisen wir durch Europa - Arbeit und Vergnügen in Einem. Die Route führt entlang der jeweiligen Sportveranstaltungen, bei denen wir die Adele Kollektion vorstellen.

 

Unsere geplanten Stops sind:


Online im CLIMAX Magazin

Um unsere Reise nicht nur den Blog-Lesern sondern möglichst der breiten Öffentlichkeit vorzustellen, habe ich mich als Hobbyjournalistin versucht und einen Artikel zu unserem Trad-Abenteuer in Schottland geschrieben. Jener hat es immerhin in die Online-Ausgabe der CLIMAX geschafft, ein sehr feines österreichisches Klettermagazin.

 

Den Artikel findet ihr unter: http://www.climax-magazine.com/travel-schottland/

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Die Reise geht weiter

Seit einem ganzen Monat, vier ganze Wochen sind wir nun wieder im Lande. Die erste Woche war geprägt vom "Ankommen" - gar nicht so einfach. Nun haben wir uns aber wieder gut eingelebt, die ersten beiden Märkte hinter uns gebracht, einen tollen neuen Stand gebaut und sind fleißg mit der Planung der Wintersaison beschäftigt. Die Märkte ermöglichen uns immer wieder kleine Reisen, wobei sich eine Fahrt nach Wien kilometertechnisch auch schon sehen lassen kann und die Fahrt nach Freiburg ein einziges "Gegurke" war. Genutzt haben wir dies für verwandtschaftliche Besuche (auf der halben Fahrtstrecke nach Wien liegt immerhin Gmunden), Ausflüge mit Freunden (Kandelhöhenweg per velo) und einen Tag Stadtgefühl in Wien samt Strafzettel. Alles wie gewohnt auf der großen Europatournee.

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Die letzten beiden Events in Schweden


Die letzten beiden Events in Schweden waren ein voller Erfolg, sogar die Kleinsten haben Adele zu schätzen gelernt. Der Dalsland Kanot Maraton fand in mitten der seenreichsten Landschaft Schwedens statt. Schon am Tag zuvor testeten wir mit unserem Kajak die Strecke und legten bemerkenswerte 20 km mit unserem Aufpump-Boot zurück. Über glasklare Seen, langgestreckt inmitten der schwedischen Wälder.

In der darauffolgenden Woche waren wir dann am Ende der Promotiontour angelangt - in Åre, DEM Wintersportort. Begeistert entdeckten wir den Bike-Park und von einem Mitarbeiter des Skistarshops bekamen wir noch einen Cross-Country Bike Tip in Valadalen. Wir nutzten diese Woche auch für einen Abstecher nach Trondheim, besuchten Freunde von Holger in Stjordal, wanderten im Roltdalen Nationalpark (die 15 km Schotterstraße dorthin hat unserem Wohnwagenreifen dann auf lange Sicht gesehen wohl den Rest gegeben) und kletterten in Hell.

Das letzte Event, der Skutan Runt, begeisterte uns vor allem wegen der glücklichen Gesichter der ins Ziel einlaufenden Teilnehmer. Besonders aber auch die drei jungen Organisatorinnen machten uns richtig Lust nach Hause zu fahren und Adele Bergzauber auf die kommende Wintersaison vorzubereiten. Der Elan der jungen Frauen war ansteckend und nun wollen alle Ideen, die wir über die letzten Monate gesammelt hatten, umgesetzt werden.

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Von Wasserfällen und Tunnels

Großartig waren die letzten Wochen. Nach unserer Abfahrt aus Hamburg haben wir erst einmal den für uns "ersten" Sommer an der dänischen Küste verbracht - so wie es sich gehört: mit Meer und Sonnenbrand. Da uns unser Abenteuergeist aber nicht ruhen lassen wollte, haben wir am nächsten Tag sofort den wahrscheinlich einzigen Wald mit Mountainbikemöglichkeiten ausfindig gemacht und einen der zahlreichen Seen mit dem Kajak erkundet. Danach gings dann weiter in unsere Lieblingsmetropole - Kopenhagen. Großartige Stadt, gute Freunde, grandiose Kajaktour, was will man mehr. Nebenbei haben wir noch auf zwei Events promoted und schön mit dem Wohnwagen mitten in der Stadt geschlafen.

 

Die Trennung fiel Holger schwerer als mir, doch schließlich machten wir uns auf gen Norden um erst einmal acht Tage in Norwegen zu verbringen: Urlaub vom Urlaub. Wer gerne draussen ist, ist hier genau richtig. Am besten tatsächlich mit dem Eigenheim, wobei die Anzahl an deutschen, französischen oder andersartigen "mobile homes" dann sogar uns auf die Nerven ging. Wenn mal die eigene Spezies überall frech parkt und man noch angeschnauzt wird, dass man doch seinen Hänger woanders abstellen solle da "wir hier gerne unseren Tisch aufstellen und Abendessen wollen", dann frägt man sich schon ob dieses Jedermannsrecht den Menschen vermittle, dass sie sich verhalten können als ob die Welt ihnen gehöre. Anyways, zuviel Ärgern tut dem Herzen nicht gut und wir haben halt die Gipfel über die steilen Pfade erklommen, die die Touris nicht mal bemerken weil sie nicht im Fremdenführer stehen.

 

Trotz aller Widrigkeiten (das Wetter war uns natürlich auch mal wieder nicht hold) ist Norwegen der Hammer und in der kurzen Zeit haben wir definitv ein paar Südnorwegen-Highlights abgehakt: Wanderung+Zelten an der Trollzunge, Wasserfallwanderung im Hardangervidda Nationalpark, Kajak+Hike im Naeroyfjord, Bergen, Radfahren in Hemsedal,....

 

Die Elche waren uns bis jetzt verwehrt, obwohl wir extra zu einer kleinen Safari in der Dämmerung aufgebrochen sind. Trotz der der Nähe eines Elchschildes, war weit und breit keine Spur zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass die Elche in Are nächste Woche ein bisschen kommunikativer sind.

 

 

 

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Keine Zeit aber uns gehts gut! Fell in love with Norway.

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Adele Kletterhallentour Hamburg

Von den letzten sieben Tagen haben wir sechs in Kletterhallen verbracht und mal getestet, was der Norden in puncto Routenschrauben und Ambiente zu bieten hat. Und wir sind begeistert. 

Krönung des Ganzen war an diesem Wochenende die Eröffnung des FLASHH Boulder Spots - einer Boulderhalle mitten in Hamburg. Bestens durchdachte Hallenaufteilung, feiner Kaffee und vor allem viel Boulderspaß. Aber auch die riesige DAV-Halle, die moderne Nordwandhalle und das Urban Apes im benachbarten Lübeck können sich sehen lassen. Mehr Eindrücke dazu findet ihr im offiziellen Adele Blog.

Die Zeit hier oben haben wir auch genutzt, die weitere Reise zu planen, die Vorräte auffzufüllen und mein Auto mit neuen, freshen Reifen zu bestücken. Einen kleinen Abstecher haben wir auch in die City gemacht, sind mit der Fähre nach Finkenwerder gefahren, haben am Elbstrand ein Eis genossen und sind am Jungfernstieg entlang spaziert.

 

Für nächstes Wochenende haben wir noch ein Kajakevent in Kopenhagen aufgetan und freuen uns nun nach 32°C in der Stadt auf den kühlen Norden.

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A glimpse of Scotland adventures

Soviele kleine und große Abenteuer haben wir in den letzten Tagen erlebt: vom traditionellen Ceiledh bis hin zu meinem wohl bisher abenteuerlichsten Kletterausflug auf den Old Man of Stoer, von einem abendlichen Canyoning-Ausflug hin zu Nachmittagen am Strand mit Kite und Buggy. Schottland ist der Hammer, wenn das Wetter passt. Und wir waren bisher ganz gut dabei, jede Menge blue sky days (man bemerke: es reicht wenn man einen kleinen blauen Flecken am Himmel entdeckt: schottischer Optimissmus). Jetzt geht die Reise bald weiter, quer durch England gen Süden.

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POC Enduro Series: Tour Stop in Laggan

Letztes Wochenende haben wir noch einen kleinen Zusatz-Stop in Laggan eingelegt und zwei Tage lang beim Enduro-Spaß ausgestellt. Viele nette Leute, mal wieder einige Midges und vor allem aber auch Hammerstrecken: Von langen steilen Slabs, über Northshores bis hin zu weichen Natur-Waldtrails. Das Ade.le Team hats auch getestet und für gut befunden.

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Einsam - Weit - Wild und full of adventures: Schottland

Lisa: Von Irland führte uns die Route weiter ins United Kingdom mit einem ersten Stop in den Slate Quarries in Llanberris (sprich Klanberris). Nicht zuviel hatte ein Artikel aus der "Klettern" versprochen, der vom besten Kaffee in town im V12-Kletterladen sprach. Da wir ohne Kletterführer im Tradland etwas verloren waren, genossen wir dort feinen Capuccino und schmöckerten in den Kletterführern um uns schließlich für die Slate Quarries zu entscheiden, da dort auch einige Sportrouten für uns unerfahrene Tradkletterer eingezeichnet waren.

Jetzt habe ich einen Kletterführer, ein paar feine Routen und zwei top Tage in den Quarries mehr auf dem Buckel....und vor allem auch Lust zurück zu kommen und den Rest zu klettern, egal ob E oder F davor steht.

 

Donnerstag am späten Nachmittag mussten wir uns leider schonwieder auf den Weg machen, gen Norden und gen Highlands. Der Übernachtungsplatz kurz nach Glasgow war um zwei Uhr morgens etwas schlecht gewählt (ich wusste gar nicht, dass der Wonwagen allein durch vorbeirasende Autos stark ins Schwanken gerät), aber dafür waren wir schon Freitag Mittags in Fort William. Genug Zeit um selbst den Kurs des "Jubiläums-Ten under the Ben" auszuchecken und mal wieder von den Singletrails begeistert zu sein. Das Wochenende selbst war geprägt vom Radeln - 10 Miles/ 10 Hours: Bewundernswert waren die Single Starters, die nach 10 Stunden mit 11 Laps ins Ziel kamen. Hin und weg waren wir auch vom Rennstart, unserem ersten authentischen Dudelsack- Erlebnis. Außerdem hatten wir am Sonntag noch das Glück, mit der Gondel Richtung Ben Nevis hinaufgeschippert zu werden um dann die rote (man munkelt eher schwarze) Endurostrecke hinunter zu fahren: Northshore - kl. Sprung - Nortshore - Riesensteine und perfekte Lines. 

Nun sind wir in den Higlands, in Inverness und Rundherum und haben noch dazu hohen Besuch aus Deutschland - mal sehen ob ich die doppelte Riedisser Power aushalten kann. Peter (der wohl abenteurlichste Mensch, den ich kenne) hat uns bereits an einige grandiose Orte gebracht, unter anderem die Mountainbike Trails in Golspie und den Stac Pollaigh. Schon nach diesen wenigen Tagen sind wir uns einig, dass es zuviel zu entdecken gibt: wilde einsame Landschaften, Loch über Loch, the friendly way of Scotish Life, Hammer Trails, feine Klettergebiete ......More to come.....

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Irland Teil Zwei

Holger: Sechs Tage hat der Regen gedauert. Lisa hat gedroht Irland nur mit Regenbildern zu untermauern. Aber am Donnertstag hat es aufgehört und zu Sonneschein gewechselt.

Die Regentage haben wir rückblickend aber trotzdem gut genutzt. Wir waren in Dingle klettern (eben in der Kletterhalle (wohl die größte Irlands (wäre die kleinste Deutschlands))), haben Delphinwatching von der Küste aus betrieben und Funghie entdeckt. Funghie ist kein Italienischer Teigfladen mit Pilzen sondern der angefütterte Touristenmagnet/Fisch/Säuger. Den Rest der Zeit haben wir im Auto Sandwiches gegessen und uns gefragt warum es denn gerade jetzt regnet wenn wir die Hacken am sonst so tradlastigen irischen Fels entdeckt haben. Aber der Regen ging, wir waren in der Mondlandschalft "The Burren" schlechthin laufen (wie das Gottesackerplateau, nur etwa dreißig mal so groß, oder besser ganze Berge davon) und haben zum ersten Mal fetzig am Stand gegrillt. Dinge wie Höhlen, Schlösser und Herrenhäuser lassen sich an Regentagen auch gut abhaken.    

Die letzten Regentropfen haben wir am Cliff von Mohar abbekommen, einer Mischung aus Chinesischer Mauer und den beinahe höchsten Klippen Irlands.

Den ersten Sommertag haben wir mit Pitch und Putt geehrt, einer sicherlich spannenderen Variante des Golfens bei der man seine Schläger selbst tragen muss. Mein Ball war nach fünf Minuten im Fluss verschollen.

 

Lisa: Und dann war es endlich so weit - ab nach Ballyhoura County ins Trailcenter. Gut war, dass wir schon Donnerstags ankamen und die Möglichkeit hatten die Trails und auch einen Teil der Rennstrecke für die European MTB Championsship selbst zu testen. Und die waren so gut, dass wir gleich um den Montag verlängerten um die Trails nochmals abzufahren. Fit sind sie die Iren - kein Wunder wenn man die Singletrails auch bergauf fahren muss. Die Elite Men and Women haben uns natürlich auch begeistert und am Rennsonntag gab es einiges zu bestaunen. Den Dienstag verbrachten wir noch mit einem irischen Halbschwaben in den Wicklow Mountains - wieder auf Trailsuche. Severe and Difficult waren die Singletrails und für uns Teerstraßen-Bergauffahrer herausfordernd. Belohnt wurden wir mit Vesper am Lough Tay und flowigen Abfahrten. 

 

Holger: Lisa hat Irland doch noch nicht abgehakt. (Holger: hab ich nicht geschrieben)

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Von Schafen und Guiness und dem Aprilwetter

Die ersten Tage in Irland waren geprägt von typisch irischer Kultur: Let's go to the pub. Dublin haben wir dank den Couchsurfern, die wir kennenlernten (und vor deren Haustür wir parkten) sehr genossen und haben uns wie zuhause gefühlt. Nach drei Tagen Citylife und viele Guiness' später zogen wir dann Richtung Süden, erkundeten die Wicklow Mountains und die Comeragh Mountains via Laufschuh und sind nun in Killarney angekommen, leider mit Regen. Nun wird erstmal wieder couchgesurft und auf besseres Wetter gehofft um den Ring of Kerry zu befahren.

Mehr Fotos und Berichte gibts bald, jetzt müssen wir erstmal den Campingplatz räumen.

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Les derniers jours a France - im Land von Asterix und Obelix

Abenteurlich waren sie - unsere letzten Tage in Frankreich. Wir verliesen Bordeaux in Richtung Roscoff, um dort ein paar Tage später die Fähre nach Irland zu nehmen. Der Weg quer durchs Finistere (das obere Ende Frankreichs) brachte uns durch wunderbar unterschiedliche Gegenden. Dank des ADAC- Resiseatlasses fanden wir die Kanäle des Marais Poitevins, ein wunderbar schöner atlantischer Spreewald den wir "zu Boote" erkundeten. Das Boot hielt - es stiegen keine sorgenerregenden Blubberblasen auf und wir hatten zwei Stunden Paddelvergnügen: Perfekt ausgestattet mit den Adele Hoodies konnte uns nichts mehr erschrecken, außer den gelegentlichen Ottern und riesigen weißen Kühen die uns vom Ufer aus (also ca einem Meter Entfernung) argwönisch beobachteten. Danke defintiv für diesen tollen Tip lieber ADAC.

Weiter ging es dann nach Carnac, um dort die Menhire zu bestaunen. Dank einer lokalen Touristenkarte fanden wir eine Top-Trail-Lauftour: 15 km über Stock und Stein durchs verwunschene Asterix- und Obelix-Land: Vorbei an Dolmen (Grabstätten), durch Wälder und feuchte Wiesen. 

Den Abend verbrachten wir dann schon an einem wunderbar abgelegenen Strand etwas weiter nördlich, dessen Parkplatz Holger dank Google Street View entdeckt hatte. Am nächsten Morgen wurde erstmal wieder gelaufen, hier gab es schon schöne Klippen und wir entdeckten eine riesige Muschelbank, die uns auch unseren Abendschmaus bieten sollte. Wir hatten zwei alte Franzosen beim Abgrasen der Muscheln entdeckt und uns mit ihnen mit Händen und Füßen verständigt wie man die Muscheln zubereitet. Unser Küchenvokabular war nicht gut genug, um zu kapieren was sie mit "cuisiner? oui oui" aber im selben Satz "no water" meinten. Aber dank Jamie Olliver kapierten wir es: dämpfen! Also gabs am Abend moules et frites, wie man das wohl so macht. Davor war es aber nun endlich so weit: der Kite wurde zum ersten Mal ausgepackt. Und siehe da, auch wenn auf dem Etiket dick und fett stand man müsse die Anleitung vorher lesen - die war verloren gegangen - hatten wir ihn recht zügig in der Luft. Die Schwierigkeit lag eher darin nicht mit in die Luft zu gehen. Aber wir sind überzeugt: Das wird ein weiterer Sport, den wir nun fleißig betreiben werden.

Nach einer weiteren Nacht am Strand machten wir uns auf gen Norden -  war uns doch Kerluoan als Bouldergebiet im Kopf gewesen. Und das ist es auch. Riesige Blöcke überall verteilt, in den Äckern und auf den Stränden. Leider auch etwas unübersichtlich, deswegen entschieden wir uns irgendwann lieber zu kiten und Abenteurboule zu spielen. Geöffnete Campingplätze gabs keine - aber dafür übernachteten wir auf einem verlassenen. Irgendwas schien hier mit den Sanitäreinrichtungen und den EU-Richtlinien nicht zu funktionieren wurde uns erklärt. Tags darauf erkundeten wir noch den zwar touristischen aber trotzdem sehr niedlichen Ort Roscoff und setzten schließlich mit der Fähre über nach Irland. 

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Auf dem Weg nach Bordeaux

Nach der Tarn war nun etwas Sightseeing angesagt. Wir besuchten die mittelalterliche Pilgerstätte Rocamadour und fühlten uns zwischen all den anderen Touristen sehr "ins Bild passend" mit unseren Kameras. Dann fuhren wir weiter Richtung Bordeaux, auf kleinen Straßen übers Land. Die Dörfer hatten alle eine Sehenswürdigkeit zu bieten, überall gab es Schilder wie : Eglise XIIieme siecle. Je näher wir an Bordeaux ran kamen, desto häufiger wurden die Weingärten. Beim Schild "Sainte Emilion" wurde Holger aprubt gebeten abzubiegen, hatte ich doch irgendwo gelesen, dass dies "DAS" Weingebiet sei. Wir wurden für den kleinen Umweg über eine sehr kleine Straße belohnt. Chateau nach Chateau, eines schöner als das andere. Hier waren also all die reichen Winzer daheim. Das Städtchen selbst war auch sehr hübsch anzusehen, alles aus Stein und mit vielen verlockenden Bars du Vin. Wir gönnten uns natürlich auch ein Gläschen und dann gings beglückt weiter an Meer um am Cap Ferret die Nacht und den nächsten Tag zu verbringen. Und dort mit dem  Bassin d'Arcachon und dem Atlantik auf der anderen Seite war es endlich da: Das Urlaubsfeeling. Laufen am Strand, Frühstücken während man die einsetzende Flut beobachtet und überall Austernzucht und Fischfang. Abends ging es dann weiter nach Bordeaux - mal endlich ein bisschen Großstadt. Und wir waren sehr positiv angetan. Eine wunderschöne Stadt, mit vielen alten Gebäuden und vorallem tollen Bars. Foie Gras habe ich zum ersten und letzten Mal gegessen, aber der Rotwein war der Hit.

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Unverhofft kommt oft: Drei Tage Tarnschlucht

In Millau hatte ich kaum mehr daran geglaubt klettern zu können, da uns die Wetterfee nicht gerade hold war. Trotzdem beschlossen wir in die viel gelobte Tarnschlucht zu fahren, um mal zu sehen ob nicht doch ein bisschen was erkletterbar sei. Kletterführer kaufte ich natürlich wieder keinen, glaubte ich doch eh nicht an feine Tage. 

 

Unverhofft kam oft. Am ersten Abend kamen wir relativ spät, liefen aber noch hoch zum Pointe Sublime und wurden von einem Gänsegeierpärchen begrüßt. Wir nächtigten auf einem Parkplatz direkt unter dem "Grand Toit" und kletterten am nächsten Tag dann auch einiges im Sektor "Foetus". Perfekt für uns beide, da jeder auf seine Kosten kam. Die Routen waren wunderbar natürlich und keineswegs abgespeckt wie man es in allen anderen bekannten Gebieten kennt. Am Nachmittag radelten wir noch in den kleinen Ort La Malene, kauften Baguette und erkundeten die Straße in fotografierfreudigerer Form als mit dem Auto. Bemerkenswert sind die Farmen auf der anderen Seite der Schlucht zu welchen weder ein sichtbarer  Fahrweg noch eine Brücke führt. Einen Seilzug konnten wir entdecken und spekulierten schon, ob wir diesen mit dem Klettergurt testen konnten.

Der nächste Tag war ebenso wettertechnisch durchwachsen, aber trotz der kurzen Regenschauer blieb der Felsen im Sektor "De Que Fas Aqui" trocken genug und der Wind sorgte für ausreichend Grip - eigentlich perfekte Bedingungen. Die Routen waren schon etwas anspruchsvoller, teilweise nur Ein bzw. Zweifingerlöcher und ziemlich technische Passagen (und das nur auf der ersten Seillänge, der Rest war dann den Profis vorbehalten). An unserem letzten Tag in der Tarn wurden wir nochmals mit Sonne für das Vertrauen belohnt. Wir erkundeten einen weiteren Sektor (Figues au Cul) und zum Ende hin fand ich noch eine Traum 6a, 37 m: Piazzen, Stemmen, traumhafte Schuppen. Danach joggten wir nochmal zum Pointe Sublime und wurden wieder von den Geiern verabschiedet. Das Gewitter, das aufzog, bestätigte uns die Abreise - aber zurück komme ich auf jeden Fall. 

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C'est la vie

Was wir an Frankreich mögen:

  • Die unglaublich netten und offenen Franzosen: Gar nicht erwartet hatten wir, dass wir so herzlich empfangen werden. Die letzten drei Tage am Festa Trail in der Nähe von Montpellier haben wir die Freundlichkeit Frankreichs kennengelernt. Besonders den Jungunternehmern der Region haben wir es angetan: Dem General Direkteur von Timbo Beer und auch dem Gründer des Unternehmens Place du Village.
  • Die vielen Parkplätze, die es überall gibt.
  • Baguette und Ziegenkäse
  • Wein
  • Gorges et gorges et gorges.....

 

Was wir nicht mögen:

  • In jedem Ort (auch wenn er nur 100 Einwohner zu haben scheint) gibt es ungefähr 15 riesige Bodenschwellen um die Geschwindigkeit zu bremsen: Nicht lustig mit Wohnwagen.
  • Old-fashioned Toiletten: Löcher im Boden 

Auf jeden Fall lässt es sich hier gut reisen. Beim Festatrail wurden wir überaus freundlich empfangen. Die Landschaft rund um Saint Mathieu de Treviers ist tatsächlich ein kleines Trail-Lauf Mekka. Distanzen aller Art waren angeboten und dann wurden wir auch ganz hibbelig und wollten uns noch nachmelden. Denkste, in Frankreich braucht man dafür nämlich ein Gesundheitsattest. Stattdessen bekam jeder von uns einen Vormittag des Events "frei" um auf den Pic Saint Loup zu laufen - DEN Berg der Region. Und das hat sich gelohnt. Ausblicke über die Cevennes und bis zum Meer belohnten für den steilen, steinigen Anstieg und die insgesamt zwei Stunden Runde. Fotos haben wir leider keines, aber hier gibts ein schönes.

 

Nun sind wir gerade in Millau, geniessen die Gastfreundlichkeit und "WLAN illimite" bei MacDo und warten, dass der Regen aufhört und wir in die Gorges du Tarn zum Klettern können.

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Quer durch die Provence

Am Montag Abend startete dann die Odysee in den Süden. Bis halb drei Uhr morgens sind wir gefahren und trotzdem waren wir auch noch am Dienstag ewig unterwegs. Aber allein der Weg hat sich schon gelohnt, über Grenoble und die Berge bis runter zur Verdonschlucht. Und dort mal wieder einen Pass hoch - hoch hinaus über die Schlucht. Dort entstand dann erstmal die große Frage was man mit einem Dienstag der schon fast vorbei ist anfangen solle. Deswegen sind wir mal auf der Routes des Cretes bis zum Ende gefahren und dort runter gelaufen in die Schlucht. Tosendes türkisfarbenes Wasser und Wahnsinnsausblicke. Dann haben wir schön auf dem Plateau übernachtet, mit dem Wohnwagen braucht man ja sonst nichts. Am nächsten Tag gings dann gleich morgens (unser morgens, also so um 9 Uhr :) ) ans "rive gauche", die andere Seite der Schlucht. Dort haben wir einen feinen kleinen Campimgplatz im Ort Aiguines in Beschlag genommen. Zustieg zu den Felsen 40 Minuten frei Haus. Plattiger, fester Kalk und Sonnenbrand inklusive. 

Heute sind wir dann noch direkt am Lac St. Croix geklettert bis der Regen kam und sitzen mittlerweile im MacDo in Montpellier. Die nächsten drei Tage sind wir dann beim Festa Trail auf der Expo in Saint Mathieu de Treviers. Wir sind gespannt.

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Ein Tag in Rust

Der Vollständigkeit halber ein kurzer Exkurs zu letztem Montag. Mein erster Ausflug nach Rust, Holgers lang ersehnter Tag. Mit allen großen Dingern sind wir gefahren. Silver Star, Euromir,..... irgendwann wollte das flaue Gefühl im Magen nicht mehr verschwinden. Aber fein wars trotzdem und besonders lobenswert sind auch die Parkmöglichkeiten für Wohnwagen - Dusche und Strom inklusive.

 

Zum Foto gibt es auch noch ein sehr feines Video

 

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Bluegrass Endurotour in Rombach le Franc

In aller Kürze ein kleines Update. Am Sonntag haben wir den ganzen Tag im wunderbar kleinen, verschlafenen Rombach le Franc in der Alsace Region verbracht. Dort fand ein Enduro VTT statt und wir haben uns mit einem kleinen Sponsoring-Paket beteiligt (nicht für ihn sondern die Siegerinnen und Sieger). 

 

Heute war dann erstmal Urlaub im Europapark angesagt und jetzt sausen wir weiter in die Verdonschlucht. Mehr Infos und Pictures gibts baldigst.

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Die Feuerprobe bestanden

Nach fast zwei Wochen sind wir nun wieder zurück in Kempten und finden die Zeit noch einige Punkte auf der To-Do Liste abzuhaken. Die letzten beiden Wochen waren die beste Reisevorbereitung und lehrten uns auch Vieles über enge Gassen, das Fahrverhalten des Autos bei Pässen und die Schwierigkeit einen passenden Parkplatz zum Übernachten zu finden. Nun sind wir gewappnet für den tatsächlichen Start der Reise mit erstem Stop in der Nähe von Straßbourg bei der Bluegrass Enduro Series am kommenden Sonntag.

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