Wochenendziele und Touren

So schön es zuhause ist - es zieht uns dann doch gelegentlich in die Nachbarländer um dort die Berge zu erkunden. Egal ob zum Klettern, Bergsteigen, Skifahren oder einfach Wandern. Es gibt viel zu viele Ziele und wir versuchen ein paar Abzuhaken.

Zack, 2018 vorbei

Den Blog habe ich dieses Jahr ganz schön vernachlässigt. Dabei haben wir ein paar wirklich lohnenswerte Touren gemacht. Zu Beginn schien es als würde es ausschließlich ein grandioses Kletterjahr werden, dann hat uns aber auch wieder das MTB-Fieber gepackt und ein kurzer Bike-Packing Trip durch Irland war einer der witzigsten Urlaube ever.

 

Im Allgäu konnte ich einige Mehrseillängen klettern, im Vinschgau waren wir wieder weit oben unterwegs, im Aostatal ebenso beim Bike-Bergsteigen und in der Schweiz beim klettern. Nur in Portugal war uns das Wetter nicht hold und wir verbrachten eine ganze Woche im Regen.

Tourenberichte muss man schreiben wenn es aktuell ist, deswegen einfach ein kleiner Jahresrückblik meiner Lieblingsmomente.

Gratklassiker Salbit Südgrat

Ganz zufällig bin ich über einen Artikel übers Granitklettern in der Schweiz gestoßen. In der Überschrift stand irgendwas von Granitklassikern. Erstmal habe ich das gar nicht so recht beachtet, aber der Begriff Granitklettern hat mein Interesse geweckt. Ziemlich schnell war mein Handy gezückt und ein Termin mit Marina vereinbart um in die Schweiz zum Granitklettern zu fahren. Ich hatte das Salbit Gebiet gewählt, mehr durch Zufall da wir im Winter dort schon zum Skitouren unterwegs waren. Im Nachhinein wurde uns dann erst klar, dass wir einen der großen Klassiker geklettert sind - den Salbitschijen Südgrat.

 

Da alles recht spontan war, war die Hütte natürlich ausgebucht. War uns aber ganz recht, so kamen wir auf die Idee im Salbit Biwak zu übernachten. Ausgerüstet mit Essen für zwei Nächte und der nötgen Biwakausrüstung falls auch das Biwak überlastet sein sollte, zogen wir Freitag Nachmittag los. Schon der Wanderweg zur Salbithütte, die Blicke auf den Südgrat und dann die relativ neu gebaute Hängebrücke auf dem Weg zum Biwak waren die weite Autofahrt wert. Im Biwak trafen wir nur auf zwei zurückgelassene Rucksäcke - die zugehörigen Iren kamen erst um 11 Uhr Nachts vom Westgrat zurück. Da sitzt man dann und hofft, dass die Rucksackbesitzer wohlbehalten wieder auftauchen.

 

Wir selbst hatten beschlossen, lieber den Horden an Kletterern, die wir am Südgrat erwarteten, hinterherzuklettern, als mittendrin zu sein. Deswegen hatten wir morgens keinen Stress, was wir aber am Nachmittag fast noch bereuten. Behangen mit Friends und Keilen wie Weihnachtsbäume stiegen wir in den Südgrat ein. Teilweise waren wir froh, soviel Material dabei zu haben. An manchen Stellen gab es genug Bolts. An jenen Stellen, an denen man selbst gut absichern kann, waren Bolts eher rar gesät.

Der Grat lag frei vor uns, erst weiter oben bei der Schlüßelstelle schlossen wir zu anderen Kletterern auf. Die Kletterei selbst war abwechslungsreich und für mich als Granit-Neuling sowas von ungewohnt - Rissklettern, Füße in Rissen verklemmen, Piazen, Auf Reibung stehen - das volle Programm.

Auf dem Zwillingsturmgipfel legten wir recht unbedarft eine Pause ein, genossen die Aussicht und die Sonne - nur um eine Viertelstunde später zusammen zu zucken, da ein erstes Donnergrollen zu hören war. Das Gewitter hatte sich wohl von hinten angeschlichen, immer schön versteckt hinter dem Salbitgipfel. Vorerst schien es noch weiter weg, doch wir versuchten trotzdem Tempo zu machen. Leichtsinnig stiegen wir nach einer Abbkletter/ Abseilpassage in die ersten Haken ein, die wir sahen. Um so natürlich in der falschen Tour zu landen. Das hies dann erstmal wieder abseilen und die richtige Tour suchen. Schließlich landeten wir gerade noch rechtzeitig beim Ausstieg der Klettertour und beschlossen schleunigst den Rückzug anzutreten. Aus ein bisschen Donnergrollen war ein richtiges Gewitter geworden und wir hatten noch einen langen Abstieg zurück zum Biwak vor uns. Mitten im Abstiegspfad, inmitten eines Couloirs, waren dann die Blitze über uns. Wir schnappten die Klettergurte samt Anhang und ließen alles in der Mitte des Weges liegen - wir selbst versteckten uns unter einem leicht überhängenden Felsen.

Nach mehr als zwei Stunden Rückweg kamen wir triffnass um 9 Uhr Abends wieder ans Biwak. Zwei Reutlinger Jungs, die eigentlich alle Grate an einem Tag machen wollen, waren auch noch eine Nacht da. Sie schafften ihr Unterfangen aufgrund des Gewitters auch nicht, kletterten aber immerhin Ost- und Südgrat und waren vor dem Regen wieder am Biwak. Abends vertratschten wir uns dann und Marina und ich waren irgendwann so müde, dass wir beschlossen am nächsten Tag einfach auszuschlafen - manchmal muss man dann einfach geniessen und mit der Tour zufrieden sein, die man geschafft hat. Am Sonntag waren wir beide tatsächlich einfach zufrieden - frühstückten in der Sonne und beschlossen kurzerhand gemütlich wieder abzusteigen und den besten Kuchen von Göschenen zu essen (ich würde mich fast trauen zu sagen, dass es der beste Kuchen der Schweiz war, zumindest in dem Moment). Kurz spielten wir mit dem Gedanken, noch ein paar der Routen im Klettergarten zu klettern, aber der Südgrat war so beeindruckend gewesen, dass wir es bei dieser Erfahrung belassen haben.

Im Nachhinein betrachtet, tatsächlich ein Klassiker. Und mir wäre es auch ohne das Gewitter Abenteuer genug gewesen.

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Luftige Höhen - Christakante Wilder Kaiser

6 Uhr morgens. Draussen sieht es noch kalt aus, obwohl die ersten Sonnenstrahlen schon lange die Gipfel des Wilden Kaisers erwischt haben. Aufstehen? Echt jetzt? Die letzte Stunde tratschen unter einem astreinen Sternenhimmel hätten wir uns besser sparen sollen. Rund um unseren Bus regt sich nichts. Sind die alle schon vor uns los? Oder alle gemütlich unterwegs? Egal. Noch schnell die Rucksäcke gepackt, die gute Kamera muss leider im Auto warten. Sobald wir loslaufen, stellt sich die Vorfreude ein. Auf dem Weg Richtung Ellmauer Tor sehen wir kaum andere Kletterer und sind überrascht. Als Marina die Tour vor ein paar Jahren machen wollte, hätte man ewig anstehen müssen. Wir sind guter Dinge, wandern das letzte Schneefeld hoch und vor uns taucht unser Ziel auf, die Christakante. Direkt neben der Fleischbank ragt sie empor. Die Tour stand eben schon länger auf Marinas Liste und ich war gespannt, wie es mir so mehr oder weniger "ohne Haken" ergehen würde. Die Christakante ist ein alter Klassiker, die Standplätze sind gebohrt, ansonsten ist sie aber sehr spärlich mit Haken versehen. Es gibt zwei Varianten, wir haben uns die etwas schwerere ausgesucht. Als es darum ging, wer welche Seillänge klettert, habe ich mir freiwillig sofort die 6 + Länge geschnappt, die hatte immerhin vier eingezeichnete Haken auf 25 Metern. Die 5er Seillänge danach hat 0,0 Haken auf 40 Metern.

Wir deponieren also unsere Rucksäcke und machen uns bereit. Neben uns tauchen noch drei Jungs auf, sie wollen weiter unten eine Route in der Fleischbank klettern. Das Potenzial an Routen - und Schwierigkeiten - hier oben ist riesig.

Die ersten drei Seillängen laufen wie geschmiert. Wir hatten uns vorgenommen, möglichst viel Friends und Keile zu legen und alles ordentlich abzusichern. Wir waren also langsam, aber immerhin sicher unterwegs. In der vierten Seillänge verklettere ich mich dann zum ersten Mal. Wenn man keine Haken als Anhaltspunkte hat, ist es nicht immer einfach "die logischte Linie" zu finden. Die für mich logischte Linie war falsch. Was auch ein bisschen daran lag, dass in der Rinne, die wir hätten queren müssen, noch jede Menge Schnee lag. Nicht weiter schlimm, in etwas brüchigem 3er Gelände kann man gut wieder abklettern. Nur für die Nerven ist es nicht so fein. Als noch nicht besonders erfahrener Alpinkletterer kommt man dann schon mal kurz ins Zweifeln. Viel Zeit bleibt dafür Gott sei Dank nicht und zwei Seillängen weiter steige ich die wunderschöne 6+ Variante vor (Danke an Marina fürs Überreden). Wahnsinn was ein paar so blitzende Haken ausmachen. Danach folgt Marinas cleane 5. In der sie sich dann ein bisschen verläuft, aber routiniert nach einigem hin und her am nächtsen Standplatz ankommt. Beim Sichern war ich schon ganz froh, dass ich hier nicht die Wegfindung übernehmen muss. Als ich dann den Halbseilen folgend weiterklettere, bin ich umso froher im Seil zu sein. Die zwei großen Friends hat sie zwischen zwei Riesen Schuppen verklemmt, dann kommt ein weiter Spreizschritt zum nächsten Turm, gefolgt von einer kurzen plattigen Passage. Und das alles mit ein paar 100 Metern Luft unterm Hintern. Fallen gibts im Nachstieg auch keines, sich da irgendwie wieder hoch zu prusiken würde ewig dauern. Nach einer gefühlten Ewigkeit und ein paar sehr gewagten Kletterbewegungen komme ich total entgeistert bei ihr an und frage erstmal ob das ihr Ernst ist. Marina lacht und meint nur im Nachstieg erscheint doch immer alles schwieriger.

Danach klettern wir wieder auf der Originalroute. Wir treffen ein Tiroler Pärchen, die ganz begeistert sind, eine Frauenseilschaft zu treffen. Dass das irgendwie besonders sein könnte, daran habe ich gar nicht gedacht. Aber zurückgedacht wen man hier so getroffen hat, waren eigentlich nur Männer unterwegs. Da sind wir dann schon ein bisschen stolz unser eigenes Ding zu machen.

Sie versichern uns noch, dass man die nächsten beiden Seillängen verbinden kann und verschwinden sehr zackig nach oben. Für die letzten Seillängen, überlasse ich dann Marina die Führung. Eines der ersten Male, dass ich es geniesse hinterher zu klettern. Bei ihr sitzt das selber absichern echt gut. Ich muss noch viel mehr darüber nachdenken wo nun was Sinn macht.

Am Gipfel angekommen, geniessen wir nur kurz die Aussicht und machen uns dann zackig auf den Weg. Wir treffen zwei Jungs an der Gabelung, klettern mit ihnen die ersten paar Höhenmeter in leichtem Gelände ab und schaffen es mit nur zwei Mal abseilen bis nach unten - dem hohen Schneefeld sei Dank. Beim Rucksackdepot scheint grade noch die Sonne und merken wie hungrig wir sind. Kurz gejausnet und schon verschwindet sie hinter einem der Gipfel. Auf dem Weg nach unten nutzen wir die Schneefelder und rutschen relativ schnell Richtung Gaudeamus Hütte. Mit Zustiegsschuhen und kurzen Hosen zwar ziemlich kalt, aber immerhin zackig.

Auch wenn es von Kempten echt weit zu fahren ist, lohnt sich jeder Ausflug in den Wilden Kaiser - selbst wenn man nur für einen Tag fährt. Und meine Motivation wieder mehr zu klettern und vor allem mehr Alpin zu klettern und meine Grenzen etwas zu verschieben, erhöht sich mit jedem Kurzausflug. Gleichzeitig erhöht sich aber auch die Ehrfurcht und die Gewissheit, dass ich noch mehr können will und muss als einfach "nur klettern". Die Route zu finden und sie absichern zu können sind die Crux - und gleichzeitig das, was es umso spannender macht.

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Pustertal - Kein Schnee, aber trotzdem schee

Ganz spontan bin ich drei Tage nach Südtirol gefahren, um das schöne Wetter draussen und nicht vom Schreibtisch aus zu nutzen. Freunde hatten eine Hütte gemietet, die - bei guter Schneelage - der Wahnsinn sein muss. Mit gerade mal 40 cm Schnee auf den Gipfeln war das Skitouren bzw die Abfahrten mehr ein Winterwandern, das drumherum aber trotzdem wirklich schön. Wir saßen zwei Stunden fast alleine auf dem Sextner Stein, Drei Zinnen Blick frei Haus und erkundeten die Berge rund um die Gallfallalm im Gsiesertal. Als das Wetter umschlug und die Sonne sich hinter den Wolken versteckte, zogen wir los und machten uns auf die Suche nach Eis. An der Straße Richtung Cortina wurden wir fündig. Insgesamt ist das Pustertal auf jeden Fall weiter zu empfehlen! Am besten wäre nochmal ein halber Meter Schnee und Minus 5 Grad :)

 

Stützpunkt: Gallfall-Alm, Gsiesertal/Karbachtal

 

Unsere Touren:

Skitour Sextner Stein

Skitour Hoher Mann

Eisklettern Sunntaplotz Eisfall

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Galenstock - Skihochtour

Zwei Tages Skitour mit Übernachtung auf der Albert-Heim Hütte

Tour

Ausgangspunkt ist Realp am Furkapass. Bis zum Gipfel des Galenstock mehr als 2.000 hm. Auf Anfrage war die Hütte bewartet; kombinierte Skihochtour mit Kletterstellen am Galenstock, Infos hier.

 

Mit dabei

Gletscherausrüstung und Steigeisen für den Grat


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Neujahrs-Spaziergang über dem Gardasee

Wanderung/ Klettersteig

Tour

Ausgangspunkt Riva del Garda; von dort erst hoch zur Bastion, dann zur Kapelle Santa Barbara und schließlich über einen Klettersteig auf die Cima SAT

 

Details

Bis zur Bastion ein breiter Fahrweg, danach ein schöner Wanderweg zur Kapelle und dann ein etwas abenteuerlicher Klettersteig über alte, verrostete Leitern zum Gipfel. Mehr Infos hier.

 

Mit dabei

Man sollte auf jeden Fall ein Klettersteigset/ Gurt dabei haben und doch ein bisschen Kondition (>1200 hm); NICHTS für Leute mit Höhenangst


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Tessiner Gneis

Sportklettern im Tessin

Tour

Ausgangspunkt Biasca, zahlreiche Klettergebiete rundherum

 

Details

Wir waren in zwei Gebieten unterwegs, Sobrio und ein noch nicht im Führer verzeichnetes Gebiet, das ein Freund eingebohrt hat.

 

Mit dabei

Sportkletterausrüstung, Daunenjacke


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Reindlkante Oberammergau

Alpinklettern/ Kraxeltour Reindlkante im Oberammergau

Tour

Aufstieg vom Parkplatz der Laberbergbahn über den Wanderweg Richtung Laber, Beschreibung siehe Klettern im Leichten Fels

 

Details

4, 270 Klettermeter, besser abgesichert, als im Führer beschrieben

 

Mit dabei

70 m Einfachseil, Zustiegsschuhe, Ausrüstung zum Selbst Absichern


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Großvenediger über Kürsinger Hütte

Hochtour: Zum 175-jährigen Jubiläum der Erstbesteigung haben wir uns auf den Spuren von Ignaz von Kürsinger zum Gipfel des Großvenedigers aufgemacht.

Tour

2 Tagestour mit Übernachtung auf der sehr schönen Kürsingerhütte

 

Details

Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll; hier eine schöne Beschreibung auf Alpenvereinaktiv

 

Mit dabei

Gletscherausrüstung


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Schesaplana - der Höchste im Rätikon

(Halb-)Tageswanderung auf den höchsten Gipfel im Rätikon mit viel Aussicht

Tour

einfache Tagestour vom Parkplatz der Lünerseebahn im Brandnertal; wir haben die Seilbahn ausgelassen, da dort eine lange Schlange war

 

Details

Die Tour ist technisch nicht anspruchsvoll; im oberen Bereich sind ordentliche Bergschuhe zu empfehlen, da man viel auf losem Gestein läuft; hier eine schöne Beschreibung auf Höhenrausch

 

Mit dabei

Wanderschuhe


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Schmankerl im Wilden Westen BEI rEUTTE

Sportklettern und Wasserwandern bei Reutte in Tirol

 

Besonders an warmen Tagen und auch mit Kindern gut geeignet. Trocknet allerdings langsam.

 

Nach dem Klettern kann man dann  dem Zwieselbach folgen udn läuft durch ein enges Tal immer am/im/ums Wasser und Felsen herum.

Tour

Vom Parkplatz beim Reuttener E-Werk dem Fluss entlang nach hinten Laufen

 

Details

3+ bis 9-; 10 Minuten Zustieg

Ein Topo findet ihr im Allgäu Kletterführer oder Lechtalrock.

 

Mit dabei

Einfachseil 70 m, Zustiegs- und Kletterschuhe


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König Dachstein

Einfache Hochtour über einen nicht sehr spaltenreichen Gletscher. Mit Überschreitung des Dachsteins und Abstieg über Hallstättergletscher sehr lange UND Autostoppen in Hallstadt um 20 Uhr schwierig.

Tour

Vorderer Gosausee zur Adamekhütte; Gosaugletscher - Dachstein Gipfel - Hallstättergletscher - Wiesberghaus - Hallstatt

 

Details

Den ersten teil findet ihr hier. Dann sind wir wieder ganz oldschool unserer Wanderkarte und den Schildern gefolgt.

 

Mit dabei

Bergschuhe, Gletscherausrüstung


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Unterwegs in den Schweizer Bergen

Überschreitung/ Gratwanderung über die Silberplattenchöpfe; sehr luftige Kraxeltour mit alpinem Ambiente

Tour

Vom Parkplatz an der Schwägalp führt angeblich ein Weg hoch in den Stossstatel. Von dort Einstieg in die Tour und zum ersten "Kopf"

 

Details

Kletterstellen bis 3  und T6 Stellen, Überschreitung von 6 Köpfen (Kopf 1-3 brüchig und kaum Sicherungsmöglichkeiten; Kopf 4- 6 griffiger und mehr zu klettern, viele Sicherungsmöglichkeiten vorhanden)

Ein Topo findet ihr hier.

 

Mit dabei

Halbseil 70 m, Wanderschuhe oder Zustiegsschuhe, Alpinausrüstung zum Selber Absichern, Material zu Abseilstand bauen


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Ein Monat in Wochenenden

Vieles hat sich getan im letzten Monat, vor allem da ich nun wieder der Arbeitswelt angehöre und meine Abenteuer auf die Wochenenden beschränken muss. Kempten habe ich gegen München getauscht, das Atelier gegen das Büro von Plant-for-the-Planet am Starnberger See (auch fein :) ) . 

Die letzten Tage "in Freiheit" haben wir noch schön genutzt, einen Sonnen-Powdertag zum Abschluss am Ifen genossen und dann mein Telemark-Debut im Erzgebirge mit ordentlich Weißbier begossen. Seit 1. März bin ich nun brav am arbeiten und habe es dieses Wochenende zum ersten Mal endlich wieder nach Kempten geschafft. Die letzten Wochenenden waren wir in der Schweiz bei Sion zum Eisklettern, ich war dann am folgenden Wochenende in Kolm Saigurn mit Freunden zum Skitouren gehen und letztes Wochenende schließlich waren wir in Linz zum Kunst- und Designmarkt und der Hochzeit meiner Mama. Viel passiert, wenig geschlafen und glücklich. So solls sein.

Ifen, D - Leysin, CH - Kolm Saigurn,Ö

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Kurzurlaub vom Feinsten - Vinschgau

Ganz spontan haben wir uns nach unserem heurigen Skigebiet Debüt in Grasgehren (samt Kauf der Gletschercard) am Samstag entschlossen unserer Fahrräder noch gebührend zu nutzen, bevor sie auf Grund des Schnees an die kurze Leine müssen. Da wir ja im April die Saison in Latsch gestartet hatten, war es naheliegend diese auch dort zu beenden. Großer Pluspunkt: Allgäuer Freunde wollten auch noch einige Tage in Südtirol verbringen. Wir packten also samstags nach dem Skifahren unseren geliebten Wohnwagen und machten uns abends noch auf den Weg Richtung Südtirol. Es folgten zwei wunderbar warme, sonnige Herbsttage, viele Höhenmeter und feine, trockene Trails. Dazu noch Südtiroler Speck, gemeinsame Mittagspause im Wohnwagen, lecker Pizza in der Pizzeria beim Schwimmbad und schöne Blicke übers Vinschgau.

Montag Abend machten wir uns dann noch auf ins Pitztal. Am Parkplatz mussten wir feststellen, dass wir nicht die einzigen waren - wir hatten vergessen, dass Semesterferien waren. Gott sei Dank, denn wir benötigten die Hilfe einiger feiernder Tschechen um unsere Gasflasche zu öffnen und den Wohnwagen warm zu bekommen. Heute am Gletscher war dann die ganze junge Elite am Start und in Renndressen wurde Torlauf trainiert. Rund ums uns Schweden, Russen, Belgier und Japaner. Da freuen wir uns auf den November, wenn wir wieder kommen und den Gletscher für uns haben :)

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